Lohngleichheit im Betrieb – Auszeichnung für RTL RCB

Mit dem Projekt „Lohngleichheit im Betrieb – Deutschland“, kurz Logib-D, wirbt das Bundesfamilienministerium bei deutschen Arbeitgebern für mehr Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern. In diesem Zusammenhang werden Unternehmen ausgezeichnet, die sich für eine geschlechtergerechte Personal- und Entgeltpolitik in ihrem Haus einsetzen. „In Zukunft werden vor allem frauen- und familienfreundliche Unternehmen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bei der Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften haben", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Hermann Kues, anlässlich der Verleihung.

Stephan Schmitter, Geschäftsführer RTL Radio Center Berlin, freut sich über das hervorragende Abschneiden beim Logib-D-Analyseprozess: „Entgeltgleichheit und anforderungsgerechte Entlohnung sind wichtige Grundprinzipien unserer Personalpolitik. Auch ohne Frauenquote ist fast die Hälfte unserer Führungskräfte aufgrund von Leistungen und Qualifikationen weiblich. Die Auszeichnung im Rahmen einer unabhängigen Prüfung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“
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In der Begründung des Bundesfamilienministeriums heißt es, dass die RTL Radio Center Berlin GmbH ihre aktuellen Entgelt- und Personalstrukturen eingehend mit dem Analysetool Logib-D überprüfe und den dazugehörigen Beratungsprozess erfolgreich abgeschlossen habe. Damit habe das Unternehmen die Entgeltgleichheit zu einem strategisch herausragenden Thema im Betrieb gemacht und nehme eine Vorbildfunktion ein.

Gert Zimmer, Geschäftsführer RTL Radio Deutschland und Beiratsvorsitzender der RTL Radio Center Berlin GmbH, betont, dass Diversity Management ein wichtiger Bestandteil moderner Unternehmensführung ist: „Wir sprechen hier nicht von Unternehmenskosmetik oder -PR. Diversity Management ist ein wichtiges betriebswirtschaftliches Instrument zur Nutzung der Ressource ‚Vielfalt‘. Die Gleichbehandlung von Mann und Frau spielt dabei eine entscheidende Rolle. Wir achten sehr genau auf eine leistungs- und anforderungsgerechte Vergütung und lassen gezielt geschlechtsspezifische Faktoren außer Acht. Aus der Erfahrung wissen wir natürlich auch, dass der Diversity-Prozess kein Selbstläufer ist. Umso mehr freut uns die Anerkennung durch das Bundesfamilienministerium als Bestätigung der geleisteten Arbeit.“