Meinungsumfrage zur Flüchtlingssituation

In einer gemeinschaftlichen Aktion haben sieben Radiosender aus dem RTL-Portfolio eine repräsentative Meinungsumfrage zur aktuellen Flüchtlingssituation in Deutschland initiiert und vom Meinungsforschungsinstitut Trend Research Gesellschaft für Markt- und Kommunikationsforschung mbh durchführen lassen. Die Ergebnisse zeigen ein überwiegend positives Bild in der Bevölkerung bei der Bereitschaft, Flüchtlingen zu helfen. Sie werden ab sofort in den Programmen und den Webangeboten der Sender kommuniziert.

Ziel der Sender war es, Antworten auf die drängenden Fragen der Menschen rund um die Flüchtlingsdebatte zu bekommen und daraus ein Stimmungsbild ableiten zu können, das bislang wenig konkret zu fassen war. In der medialen Berichterstattung wurde das Thema bislang noch nicht detailliert analysiert und vor allem nicht regional ausdifferenziert dargestellt. Mit den Ergebnissen aus elf Fragen zur Aufnahme- und Hilfsbereitschaft der Menschen, zum Deutschlandbild, aber auch zu ihren Ängsten, haben die Sender nun valide Informationen, mit denen sie journalistisch in die Debatte eingreifen können. Damit liefern  sie auch eine gute Quelle für die Berichterstattung anderer Medien.

Die Befragung wurde – entsprechend der Kernverbreitungsgebiete der beteiligten Radiostationen – in den Bundesländern Hamburg (Radio Hamburg, HAMBURG ZWEI), Berlin/Brandenburg (104.6 RTL, 105‘5 Spreeradio), Niedersachsen (Antenne Niedersachsen), Sachsen-Anhalt (Radio Brocken) und Sachsen (HITRADIO RTL SACHSEN) in der ersten Septemberwoche durchgeführt.

Aus der Befragung ergibt sich folgendes Stimmungsbild: Drei Viertel der Befragten sind der Ansicht, dass Flüchtlinge aufgenommen werden müssen, allerdings sind insgesamt nur 19% für eine generelle Aufnahme aller Hilfesuchenden, während es 56% vorziehen, lediglich Flüchtlingen aus Kriegsgebieten Zuflucht zu gewähren.

Etwa die Hälfte der Befragten (49%) ist der Meinung, dass insgesamt mehr für die Unterbringung der Flüchtlinge getan werden muss. Die Bereitschaft der Menschen in den Stadtstaaten Berlin und Hamburg, weitere Flüchtlinge aufzunehmen, ist dabei besonders groß.

Gert Zimmer, CEO RTL Radio Deutschland: „Eine solche Meinungsumfrage zeigt die wichtige Funktion von Hörfunk als regionales Massenmedium. Radio ist nah dran an den Menschen und vermittelt Ihnen gesellschaftlich relevante Themen auch aus ihrem direkten Umfeld. Mit der Befragung beweisen unsere Stationen ihren eigenständigen journalistischen Qualitätsansatz, mit dem sie sich von anderen Sendern und auch den Tageszeitungen absetzen.“