105’5 Spreeradio nominiert für den Deutschen Radiopreis

105‘5 Spreeradio ist für den Deutschen Radiopreis nominiert. Die Jury des Grimme-Instituts hat das Programm in der Kategorie „Beste Reportage“ für den Beitrag „Gelobtes Land – Wahrheiten über Sozialtourismus“ von Yvonne Fricke und Toni Schmitt in das Finale um die renommierte Auszeichnung geschickt. Damit wurde zum ersten Mal eine Reportage eines Privatradiosenders nominiert.

Die 23-minütige Reportage greift bewusst das Unwort des Jahres "Sozialtourismus“ auf und beleuchtet es aus verschiedenen Perspektiven. Was ist dran am Vorurteil, dass Menschen aus Süd-Ost-Europa nur wegen des "sozialen Profits" nach Deutschland kommen? Toni Schmitt erörtert die Motive der Migranten, zeigt wie sie bei uns leben und welchen Herausforderungen sie sich täglich stellen müssen. Er reist nach Rumänien, um vor Ort Eindrücke zu sammeln. Die Reportage rüttelt auf und schafft Fakten in der polarisierenden Diskussion über "Sozialtourismus“.

Neben 105‘5 Spreeradio konkurrieren in dieser Kategorie zwei weitere Programme um die begehrte Auszeichnung, die am 4. September, im Rahmen einer festlichen Gala im Hamburger Hafen verliehen wird. BILD-Chefredakteur Kai Diekmann wird die Trophäe als Laudator überreichen.

Gert Zimmer, CEO RTL Radio Deutschland: „Die Nominierung zeigt, dass wir uns auch auf dem Gebiet der intensiven Rechercheleistung nicht hinter der öffentlich-rechtlichen Konkurrenz verstecken müssen. Sie ist eine tolle Anerkennung für eine konstant gute Leistung des Teams.“

Hintergrund: Öffentlich-rechtliche und private Sender haben den Deutsche Radiopreis gemeinsam ins Leben gerufen. Er wird 2014 bereits zum fünften Mal verliehen. Die unabhängige Jury des Grimme-Instituts wählte dieses Jahr aus 361 Einreichungen die 30 Besten aus. Jeweils drei Nominierte konkurrieren in 10 Kategorien gegeneinander um die Trophäe.